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Wildpflanzen für Garten und Landschaft
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Saponaria officinalis - Seifenkraut
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Foto von Saponaria officinalis - Seifenkraut Saponaria officinalis - Seifenkraut

Familie Cariophyllaceae - Nelkengewächse
Mehrjährige Staude
Höhe 30-80cm, zartrosa Blüten von Juli bis September
Bezugsquellen


Weitere Namen: Echtes Seifenkraut, Hundsnägelein, Madenkraut, Seifenwurzel, Spatzenkraut, Waschkraut





Natürliches Vorkommen

Süd-, Ost- und Mitteleuropa, Vorderasien und Westsibirien, in Nordeuropa eingebürgert.
An Ufern, Dämmen, Böschungen, auf Kiesbänken und in Auenlandschaften. An Wegen, Hecken und auf Schuttplätzen. An frischen, nährstoffreichen steinigen Sand- oder Kiesböden. Ruderalpflanze. Kulturpflanze - Auszüge aus Rhizom und Wurzel wurden früher als Seifenersatz verwendet (s. Name!)


Ziemlich häufig vorkommend



Verwendung im Garten

An frischen bis feuchten, bevorzugt sommerwarmen und sonnigen bis halbschattigen Standorten. Robuste und weitgehend anspruchslose Staude. Geeignet zur Verwendung im Beet, am Gartenteich oder in der Wiese. Bildet an zusagendem Standort gelegentlich Jungpflanzen durch Sämlinge und breitet sich durch kriechende Rhizome aus. Sehr schöne Sommerblume. Wird gern von Nachtfaltern, aber auch Bienen und Schwebfliegen besucht. Reizvolle und sehr dauerhafte Schnittblume für Wildblumensträuße. Angenehm duftend (besonders gegen Abend).


Gärtnerische Vermehrung: Mittels Aussaat von März bis September als Warmkeimer, von November bis April (Mai) als Kaltkeimer
Vegetativ durch Teilung des Wurzelrhizoms



Bedeutung in der Medizin

Altes Volksheilmittel. Wirkungsweise: Schleimlösend. Zur Behandlung von Husten, in der Volksmedizin auch bei diversen Hautleiden, blutreinigend.
Der hohe Saponingehalt (Glykosid) der Wurzel und des Rhizoms (2-5%) wirkt auswurffördernd, harntreibend und fördert die Aufnahme anderer Wirkstoffe. Saponine wirken auch schmerzstillend bei chronischen Schmerzen. Bei Schleimhauterkrankungen wird die mildreizende und schleimhautreinigende Wirkung der Saponine verwendet, wobei sich die seifenähnlichen Eigenschaften auch bei Mundwässern und Zahnpasten bewähren.
Verwendbare Pflanzenteile: Hauptwurzel vor und während der Blüte. Blätter vor der Blüte. Zubereitung als Aufguss (Blätter) oder als Abkochung (Hauptwurzel). Anwendung nach Verordnung des Arztes.


Hinweis...




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